| Niemand ist vergessen! |
Am 25. Mai 2000 verübten vier Neonazis in Berlin, im Stadtteil Buch einen
brutalen Mord. Dieter Dieter Eich, der damals Sozialhilfe empfing, fiel
den Neonazis zum Opfer, weil er aus ihrer Sicht ein "Asozialer" war. Erst
schlugen sie ihn in seiner Wohnung zusammen, später erstachen sie ihn, um
eine eventuelle Zeugenaussage zu verhindern. Anlässlich des zehnten
Todestages von Dieter Eich möchten wir an den Mord erinnern. Am 23. Mai
wird darum in Buch unter dem Motto Niemand ist vergessen eine
Demonstration stattfinden. Von April bis Mai wird es in verschiedenen
Städten entsprechende Mobilisierungsveranstaltungen dazu geben.
Fr, 14.05.2010 // 19:30 Uhr // Libertäres Zentrum Magdeburg
http://www.niemand-ist-vergessen.de/
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| 18. März: Tag der politischen Gefangenen |
Die Internationale Rote Hilfe (IRH) erklärte 1923 den 18.3. zum “Internationalen Tag der Hilfe für die politischen Gefangenen”.
Seitdem 1996 Libertad! und andere Initiativen sowie die Rote Hilfe e.V.wieder einen Tag für die Freiheit der politischen Gefangenen und gegen Repression und staatliche Unterdrückung initiierten, finden jedes Jahr bundesweit vielfältige Aktionen, Veranstaltungen und Demonstrationen zum Thema statt.
Der 18. März als Kampftag für die Freilassung aller politischen Gefangenen knüpft an die Tradition der ArbeiterInnenbewegung an.
Auch in Magdeburg gab es heute (und in Vergangenhheit) Plakat- sowie Transpiaktionen. Unter anderem wurde ein Transparent an einer Fußgängerbrücke, welche über den "Magdeburger Ring" verläuft, aufgehangen.

Solidarität mit allen politischen Gefangenen!
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| OPFERMYTHEN ANGREIFEN! No Nazis - Dessau |
 Anlässlich der Bombardierung der Stadt Dessau am 07. März 1945 planen die sogenannten „Freien Nationalisten Dessau und Anhalt-Bitterfeld“ am 13. März 2010 (Treffpunkt: Hbf. 12.00 Uhr) einen „Trauermarsch“ unter dem Motto „Gegen das Vergessen – 65. Jahrestag der Bombardierung Dessaus – Zum Gedenken der Opfer!“.
Nach Magdeburg und Dresden soll Dessau-Roßlau als fester Termin im Kalender der Neonaziszene etabliert werden. Der Aufmarsch reiht sich in eine geschichtsrevisionistische extrem rechte Kampagne ein, in der die deutschen Verbrechen und die nationalsozialistischen Barbareien relativiert und deutsche Täter zu Opfer gemacht werden. Die notwendige Bombardierung Nazideutschlands wird von den Nazis mit dem industriellen Massenmord an JüdInnen, AntifaschistInnen, GewerkschafterInnen, Homosexuellen und Andersdenkenden gleichgesetzt. Jedoch war Dessau weder eine unschuldige Stadt, noch Opfer. Dessau war Gauhauptstadt, ab 1932 Sitz der ersten NSDAP-geführten Landesregierung, wichtigste Produktionsstätte für Zyklon B und bedeutender Rüstungsstandort.
In den vergangenen Jahren war es nicht möglich den Aufmarsch in Dessau effektiv zu blockieren, zu stören oder bestenfalls zu verhindern. Gerade deswegen rufen wir euch auf, am 13. März 2010 nach Dessau-Roßlau zu kommen, um dem Naziaufmarsch effektiv, subversiv und kreativ entgegen zu treten.
In diesem Sinne
DEUTSCHE TÄTER_INNEN SIND KEINE OPFER!
OPFERMYTHEN ANGREIFEN!
!!!Aktionen und Infopunkte ab 11 Uhr in der Innenstadt!!!
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